Stadtentwicklung

Verkehr

Freiberg liegt verkehrstechnisch günstig mit dem Nachteil, dass wir eine hohe Verkehrsbelastung zu ertragen haben.
Der innerörtliche eigene Verkehr ist zu einem hohen Maße für die Belastung verantwortlich.

Wir stehen für Verkehrsvermeidung durch Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs und des Bürgerbusses, durch Umstieg auf Bus, Bahn und Fahrrad, wo möglich, und eine dafür geeignete dezentrale Infrastruktur von Einkaufsmöglichkeiten, Begegnungsstätten, Schulen, Kindergärten und Sportstätten. Das bestehende Radwegenetz soll weiter ausgebaut werden.

Einem Autobahnhalbanschluss stehen wir mehr als skeptisch gegenüber, da er eine Zusatzbelastung an Verkehr bringen wird. Eine Kompensation wäre nur durch eine zusätzliche, wirksame Ortsumfahrung möglich, deren Umsetzung von den Verantwortlichen von Region und Land zur Zeit und in absehbarere Zukunft nicht zu erwarten ist. Die Bemühungen der vergangenen Jahre mit der sogenannte Raumschaft haben Freiberg nicht den erwarteten Vorteil gebracht. Wir stehen wie schon so oft wieder am Anfang. Das wird weiter ein dickes Brett bleiben, das es zu bohren gilt.

Wo Verwaltung, Bürger, Lärmschutzgruppen oder Initiativen pragmatische Vorschläge zur Reduzierung von Abgas- und Lärmemissionen machen, stehen wir dem offen und diskussionsbereit gegenüber.

Emissionen wollen wir innerörtlich mit zusätzlichen zu pflanzenden Bäumen und Sträuchern entgegentreten.

Eine Fortführung der Förderung von Lärmschutzmaßnahmen für unsere besonders betroffenen Bürger wollen wir unterstützen.